Den gestrigen Abend hab ich mit G.K. verbracht, dabei haben wir festgestellt, dass wir beide mit unserer Wohnsituation unzufrieden sind – zugegeben, er hat die triftigeren Gründe dafür, aber egal…
Jedenfalls sind wir dann auf die Idee gekommen, dass wir doch eine Wohngemeinschaft gründen könnten.
Fleißig und – in Anbetracht dieser guten Idee – euphorisch, wie wir sind, haben wir es natürlich nicht bei diesem verschwommenen Luftschlösschen belassen. Nönö, denn inzwischen haben wir schon…
- unsere Gründe hinterfragt und uns klar gemacht, welche Vorteile uns so eine WG bieten würde und wie wir mit den Nachteilen umgehen könnten…
- fast alle Kosten beziffert…
- ungefähr herausgefunden, wieviel und wielange wir sparen müssen…
- notiert, was bei der Wohnungs-Suche für uns wichtig ist…
- Listen und Formulare angelegt, um mit dem organisatorischen Aufwand klar zu kommen, den diese Idee nach sich zieht…
- bedacht, dass wir dann bei den geldausgebenden Behörden klar stellen müssen, dass es sich nicht um eine Lebensgemeinschaft, sondern um eine Wohngemeinschaft handelt (weil man uns sonst ziemlich viel wegzwacken würde – ausserdem wird es ja wirklich nix andres als ne stinknormale WG).
Ich weiß, wer unsere Euphorie nachfühlen kann, denkt vielleicht, dass wir glauben, so eine Vorstellung ließe sich von heute auf morgen realisieren. Obwohl ich zugeben muss, dass uns das am Liebsten wäre, muss ich auch klar sagen, dass uns die Langfristigkeit dieser Sache bewußt ist.
Andererseits teilen G.K. und ich ein Netzwerk an Freunden, unter denen mit Gewissheit Leute zu finden sind, die uns unter die Arme greifen… in Form von finanziellen Vorschüssen, die wir dann später zurück zahlen können oder in Form eines großen Anhängers, der vielleicht G.K. die teure Spedition erspart (er hat weniger – und weniger große – Möbel, als ich).
Ein Vorteil wäre…
dass mir die lästigen Tagestelefonate erspart blieben. Die sind nämlich einerseits schon praktisch, andererseits für mich eine tägliche Herausforderung.
Also ich kanns nicht genau sagen, aber es ist wohl eine Verkettung von beschissenen Umständen, die irgendwann im Laufe des Telefonates dazu führen, dass bei mir Konzentration und Geduld auf der Strecke bleiben. Und wenn ich dann nicht schnell genug Gehör bekomme und die verursachenden Umstände nicht schnell genug ausgeschlossen werden können, dann werd ich laut und fall zurück in alte Verhaltensweisen (Schuldzuweisungen etc). Ich hass das! Ich find das einfach peinlich… und beschissen!
By the way – Unsere Tagestelefonate wurden vorverlegt auf 16:30.
Mehr über diese Telefonate gibts hier: Telefonier-Rituale
Noch ne andere Schlagzeile
*bumms* *autsch*
nö, jetzt Schmerz… äh… Spaß beiseite… oder auch nicht…
Tierisch schlecht
Manchmal hab ich Tage, da bekomm ich bloß vom Gedanken an Fleisch Brech-Reiz-Stangen-Gelüste… öhm, also, da wird mir zum Kotzübeln…
Deshalb stell ich meine Ernährung um… auf Vegetnarisch…
Fragt mich noch nix genaues, ich muss mich erst schlau machen
Vom homo fleischfressensis zum homo gemüsetigensis
Ein Schritt nach vor auf der evolutionähren Leiter
Öhm… Sorry
Entschuldigens bittsche moi blede Schreibweise heudde… danksche!


