Ich hab aus den Aufzeichnungen der vergangenen Tage eine Zusammenfassung erstellt und dadurch einige interessante Dinge über mich erfahren.
Am meisten beeindruckt hat mich die Wechselwirkung zwischen Schlaf und Stimmung.
Hier zwei meiner Diagramme:
Die Diagramme habe ich mit OpenOffice gemacht. Beim Schlaf habe ich die Stunden genommen und Abzüge für Einschlaf- und Durchschlaf-Probleme, sowie für Albträume vergeben. Die Stimmung habe ich mit Punkten bewertet, natürlich hab ich die Zahlen so gewählt, dass man die Wechselwirkung gut erkennen kann.
Wenngleich diese Wechselwirkung auch meist nicht direkt, sondern mit einer kleinen Verzögerung stattfindet, so steht doch fest:
Gute Stimmung tagsüber kann einen guten Schlaf nachts verheißen.
Schlechte Stimmung tagsüber kann einen schlechten Schlaf nachts verheißen.
Ein guter Schlaf nachts kann eine gute Stimmung tagsüber verheißen.
Ein schlechter Schlaf nachts kann eine schlechte Stimmung tagsüber verheißen.
Ob das dann direkt in der Nacht oder eine Nacht danach oder direkt am Tag oder einen Tag danach stattfindet, spielt keine Rolle.
Aber manchmal ist es nicht wirklich eine Wechselwirkung sondern etwas gegensätzlich. Manchmal habe ich schlecht geschlafen, finde mich damit ab und hab deshalb trotzdem gute Stimmung. Manchmal hatte ich tagsüber so lausig schlechte Stimmung, dass ich so kaputt war, dass ich nachts sehr guten Schlaf hatte.
Aber wie auch immer,
ich denke, ganz wichtig ist die Stimmung.
Den Schlaf kann ich nicht so leicht beeinflussen,
aber die Stimmung schon.
Da muss ich mich fragen:
Was ist denn verantwortlich für die Stimmung?
Meine Gedanken und Gefühle.
Das heißt, wenn ich meine Gedanken und Gefühle bewusst und gezielt einsetze, dann kann ich tagsüber eine gute Stimmung haben und nachts guten Schlaf.






